Ella FitzgeraldLive in Helsinki 1963/1965 [Mono]Dreifach-LP

Katalog-Nr.: TLR-2504064V
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Ella Fitzgerald: Live in Helsinki 1963/1965 [Mono] (Dreifach-LP)

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Titelliste

LP 1
Seite A
1. Just One Of Those Things
2. Like Someone In Love
3. Crazy He Calls Me
4. In A Mellow Tone
5. No Moon At All
Seite B
1. Georgia On My Mind
2. All Of Me
3. Moonlight In Vermont
4. Misty
5. Hallelujah, I Love Him So
6. Mack The Knife

LP 2
Seite C
1. Don’t Get Around Much Anymore
2. They Can’t Take That Away From Me
3. Summertime
4. Lush Life
5. Runnin' Wild
6. Georgia On My Mind
Seite D
1. A Lot Of Livin’ To Do
2. ’S Wonderful
3. Desafinado
4. Tenderly
5. How High The Moon

LP 3
Seite E
1. Walk Right In*
2. That Old Black Magic*
3. Body And Soul*
4. Here’s That Rainy Day*
5. The Angels Sing*
Seite F
1. A Hard Day’s Night*
2. Medley: Do Nothin’ Till You Hear From Me, Mood Indigo, It Don’t Mean A Thing*
3. The Boy From Ipanema*
4. Don’t Rain On My Parade (From "Funny Girl")*
5. Mack The Knife*

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Werkangaben

Interpret: Ella Fitzgerald

Diese Ausgabe: Dreifach-LP, The Lost Recordings, Katalognr. TLR-2504064V, EAN 3770020964343

1960 kaufte Ella Fitzgerald ein Haus in Kopenhagen. Es mag überraschend erscheinen, dass jemand, der in Virginia geboren wurde, sich für Dänemark mit seinen eisigen Wintern entschied. Dies hatte in der Tat etwas Verrücktes an sich, denn sie war wieder einmal verliebt. Diesmal war der Mann Schwede. Aber die Kette der Ereignisse war kein Zufall gewesen: Norman Granz, ihr Mentor, Freund und Produzent, hatte etwa zur gleichen Zeit beschlossen, die USA zu verlassen und in die Schweiz zu ziehen. Er war es leid, in einem Land zu kämpfen, das von Rassismus geprägt war und sich im Kalten Krieg und in politischen Hexenjagden verstrickt hatte. Ray Charles, Miles Davis und viele andere Musiker waren ebenfalls Opfer widerwärtiger Vorurteile, und Europa wurde zu ihrem neuen Mekka. Granz war bereits vorangegangen, und Ella folgte ihm. Allerdings verließ sie die Vereinigten Staaten nie endgültig, wo sie weiterhin gegen Rassismus kämpfte, Martin Luther King unterstützte und mit ihrer blonden „Schwester“ Marilyn Monroe auftrat. Auf der anderen Seite des Atlantiks unternahm sie immer mehr Europatourneen, sprach Deutsch in Berlin, Französisch in Paris und Italienisch in Rom. In Helsinki, wo sie im April 1963 und März 1965 zwei unvergessliche Konzerte gab, sprach sie Englisch.

Frédéric D’Oria-Nicolas, der musikalische Schatzsucher von The Lost Recordings, beschreibt den Weg, den das Label beschreiten musste, um diese Veröffentlichung realisieren zu können folgendermaßen: „Es brauchte fast ein Jahr an Korrespondenz und zwei aufeinanderfolgende Reisen nach Helsinki, bis wir endlich die Bänder dieser bisher unveröffentlichten Konzerte aufspüren konnten. Ellas Bühnenpräsenz war magnetisch und überdeckte das Lampenfieber und ihre Schüchternheit. Das Konzert-Repertoire in Finnland umfasste nicht nur Komponisten des Great American Songbook wie Cole Porter, Irving Berlin und George Gershwin, sondern auch beliebte Broadway-Nummern, Beatles-Songs und südamerikanische Musik. Ella hat alle mitgerissen, sie war unnachahmlich. Ganz gleich, wo sie gerade lebte – Harlem, London, Los Angeles, Kopenhagen oder Helsinki: Sie war immer die Verkörperung des Swing, des Scat und des Jazz. Ella ist Musik!“

Dank TLR erblicken diese legendären Konzerte – aufgenommen im Kulttuuritalo, Helsinki, Finnland, am 1. April 1963 und am *23. März 1965 – nun erstmals das Licht der Welt: als Dreifach-LP (33 U/min), mit 180 Gramm schwerem Vinyl. Die handnummerierte Auflage ist streng auf 4.000 Exemplare limitiert. Für die Lackschnitte zeichnet Tonmagier Kevin Gray höchstpersönlich verantwortlich.

„The Lost Recordings“ wird weltweit für die Bewahrung von unschätzbarem musikalischem Erbe und die unübertroffene Qualität seiner Phoenix-Mastering™-Restaurierungen gefeiert. Auch „Live In Finland 1963/1965“ ist eine audiophile Offenbarung, die zeigt wie fantastisch Mono-Aufnahmen klingen, die mit einem modernen Stereo-Tonabnehmer abgespielt werden können.

MUSICIANS

Ella Fitzgerald (vocals)
Tommy Flanagan (piano)
Les Spann (guitar & flute)
Jim Hughart (bass)
Gus Johnson (drums)

*Ella Fitzgerald (vocals)
Tommy Flanagan (piano)
Ketter Betts (bass)
Gus Johnson (drums)

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