The Gil Evans OrchestraGreat Jazz StandardsUHQCD

Katalog-Nr.: UCCQ -9784 UHQ
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The Gil Evans Orchestra: Great Jazz Standards (UHQCD)

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Hörproben

1. Davenport Blues 4:28
2. Straight No Chaser 6:21
3. Ballad of the Sad Young Men 4:03
4. Joy Spring 2:50
5. Django 8:08
6. Chant of the Weed 4:27
7. La Nevada (Theme) 6:17

Werkangaben

Interpret: The Gil Evans Orchestra

Diese Ausgabe: UHQCD, Universal Music Japan – Jazz (UHQ), Katalognr. UCCQ -9784 UHQ

Der brillante Arrangeur, Komponist und Pianist Gil Evans hatte bereits mit Miles Davis bei „Birth Of the Cool“ und „Miles Ahead“ zusammengearbeitet und sein Debütalbum „Gil Evans & Ten“ für Prestige aufgenommen, als er 1958 bei World Pacific Records unterschrieb und das erste von zwei Alben für das Label aufnahm: „New Bottle, Old Wine“ mit dem Solisten Cannonball Adderley. Im folgenden Jahr kehrte Evans ins Studio zurück, um das nächste Album „Great Jazz Standards“ mit zwei verschiedenen Ensembles aufzunehmen, darunter Trompeter wie Johnny Coles, die Posaunisten Curtis Fuller und Jimmy Cleveland, der Sopransaxophonist Steve Lacy, der Tenorsaxophonist und Klarinettist Budd Johnson, der Gitarrist Ray Crawford, der Schlagzeuger Elvin Jones und andere.

Wie der Titel verspricht, präsentiert das Album ein Programm mit großen Jazzstandards, das mit Bix Beiderbeckes „Davenport Blues“ beginnt, bevor es sich in eine funkelnde Version von Thelonious Monks „Straight No Chaser“ stürzt. Auf eine wunderschöne Darbietung von „Ballad Of The Sad Young Men“ von Fran Landesman und Tommy Wolf und eine schnörkellose Version von „Joy Spring“ von Clifford Brown folgen „Django“ von John Lewis – mit einem impressionistischen Arrangement voller Überraschungen – und eine modernistische Version von „Chant Of The Weed“ von Don Redman. Das Album gipfelt in einer Interpretation von „Theme“, dem Original von Evans, das später als „La Nevada“ bekannt wurde.

Im Zuge der extrem populären „Blue Note 85th Anniversary Reissue Series“, präsentiert Universal Music Japan das klangliche eindrucksvolle Remastering dieses Jazz-Klassikers durch den legendären Kevin Gray, der auch für die analogen Neuauflagen von Blue Note US wie „Tone Poet“ und „Classic Vinyl“ verantwortlich ist – als limitierte Japan-UHQCD mit OBI-Stripe. Die ursprünglichen Recording-Sessions zu „Great Jazz Standards“ fanden Anfang 1959 in New York statt.

UHQCD steht für Ultimate High Quality Compact Disc und ist eine gemeinsame Entwicklung des japanischen CD-Replikationsunternehmens Memory-Tech und der Audio Quality CD Company aus Hongkong. UHQCDs werden, anders als herkömmliche CDs, nicht aus Polycarbonat gepresst, sondern aus einem Photopolymer gegossen und mit UV-Licht ausgehärtet. Zum Kratzschutz des weicheren Photopolymers wird eine weitere Schichte hochreinen Polycarbonats aufgebracht. Die Kombination ergibt eine deutlich verringerte Spiegelung des Laserlichts im Inneren der CD und einen unerreicht präzisen Kantenübergang zwischen Pits und Lands der CD. UHQCDs sind zu 100% kompatibel mit normalen CD-Spielern. Musikalisch ergibt sich ein stark an analoge Masterbänder erinnerndes Klangbild.

Während die ersten UHQCD-Serien von Universal Music Japan auf die DSD-Daten vorheriger SHM-SACD Veröffentlichungen zurück griffen, erscheinen mit zunehmender Popularität nunmehr auch Alben, die zuvor noch nicht als SHM-SACD veröffentlicht waren. Typischerweise werden die Masterbänder der Universal Archive hierzu neu in DSD konvertiert. UHQCDs sind ideal für Musikfreunde, die dem Klang der Aufnahme möglichst nahe kommen wollen, jedoch keinen SACD-Spieler besitzen.

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